museum-digital Usertagung, 17. Oktober 2025, 9:30-13 Uhr
Der Verein "museum-digital Deutschland e.V." veranstaltet zum dritten Mal eine bundesweite Usertagung über Zoom. Die Veranstaltung findet wie in den letzten Jahren in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Brandenburg Digital der FH Potsdam statt.
Die Tagung richtet sich an alle, die museum-digital bereits zur Inventarisierung, Sammlungsverwaltung, Veröffentlichung und vielem mehr nutzen. Herzlich eingeladen sind aber auch Interessierte, die bisher noch nicht mit dem System gearbeitet haben. Es wird Informationen zu den neusten Entwicklungen bei museum-digital geben sowie Projektberichte von aktiven Usern. Im Anschluss ist die Mitgliederversammlung für die Mitglieder des Vereins geplant.
Die Online-Tagung ist für alle kostenfrei, aber wir würden uns freuen, wenn Sie den Verein mit einem freiwilligen Teilnahmebetrag oder einer kleinen Spende unterstützen. Sie können über PayPal oder direkt auf unser Konto spenden. Vielen Dank!
Zur Anmeldung: https://verein.museum-digital.de/anmeldung/
Programm
9.30 Uhr
Andrej Quade (Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern): Begrüßung
Dr. Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg) und Miriam Anders (Museumsverband Rheinland-Pfalz): Der Verein stellt sich vor
9.50 Uhr
Joshua Ramon Enslin (Freies Deutsches Hochstift, Hessen): Neue Features und aktuelle Entwicklungen in musem-digital
Xenia Kitaeva, Alexander Winkler (digiS Berlin): Objektbeschreibungen sind Basisarbeit. Zum neuen ML-Feature in musdb
10.50 Uhr Pause
11.00 Uhr
Ekin Moza, Till Hermann (Kulturstiftung Sachsen-Anhalt): Automatisierungspipeline zur Publikation in museum-digital
Cosima Jungk, Christian Liedtke, Tim Porzer (Freies Deutsches Hochstift, Hessen): Bündelung der vorliegenden Materialien zu Joseph von Eichendorff und Novalis/Friedrich von Hardenberg
11.50 Uhr Pause
12.00 Uhr
Ekaterina Malygina (Academy der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft): Kulturelle Resilienz weiterdenken: Ukrainische Museen in museum-digital
Dr. Christian Baudisch (Deutsche Fleischermuseum Böblingen): Verknüpfung physische und digitale Ausstellung mit der Sammlungsdatenbank
12.50 Abschluss und Raum für offene Fragen
13.00 Uhr Verabschiedung
Referent*innen
Joshua Ramon Enslin ist studierter Südostasienwissenschaftler und arbeitet heute als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Digital Humanities und digitales Sammlungsmanagement am Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum. Bei museum-digital kümmert er sich um die Technik.
Xenia Kitaeva, befasst sich als wissenschaftliche Angestellte beim Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) seit 2022 u.A. mit dem Themenspektrum „KI & Kulturerbe“. Besonderer Fokus liegt auf erkenntnis- und wahrnehmungstheoretischen Fragen.
Alexander Winkler beschäftigt sich bei digiS neben der Projektbetreuung mit Themen wie Open Science, Künstlicher Intelligenz in der Erschließung sowie Vermittlung und Nachnutzung von Kulturdaten.
Till Herrmann und Ekin Moza sind Referent:innen Digitale Inventarisierung an der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt in Halle und mit der Administration der Museumsverwaltungsdatenbank, sowie der Erstellung von Richtlinien zur Einhaltung musealer Datenstandards und Publikation von Museumsdaten nach FAIR-Kriterien betraut.
Till Herrmann hat in Leipzig den Studiengang B.Sc. Digital Humanities studiert. Ekin Moza hat in Marburg den DH-Studiengang MA Cultural Data Studies studiert
Cosima Jungk, Christian Liedtke, Tim Porzer sind in der Handschriftenabteilung des Freien Deutschen Hochstifts in Frankfurt am Main beschäftigt.
Ekaterina Malygina unterstützt seit 2022 als Regionaladministratorin ukrainische Museen, die mit museum-digital arbeiten – von der Einarbeitung über Datenimporte und Übersetzungen bis hin zur laufenden Betreuung bei inhaltlichen und technischen Fragen. In enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam von museum-digital sind inzwischen über 50 Museen und mehr als 18.000 Objekte auf der Plattform vertreten. Hauptberuflich ist sie Projektkoordinatorin für die Academy der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und verantwortet dort die Entwicklung digitaler Bildungsangebote zur NS-Geschichte für junge Menschen.
Dr. Christian Baudisch ist Kunsthistoriker und Germanist und promovierte über „Texträume bei Stefan George und Melchior Lechter“. Seit April 2017 leitet er das Deutsche Fleischermuseum Böblingen, das am 16. September 1984 eröffnet wurde.
Kontakt
Swantje Bahnsen
Referentin
Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.
bahnsen@spam.museen-brandenburg.de
Tel. 0331 / 23 27 911
