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Kulturgutschutz

Brandenburgische Museen bewahren einen großen Schatz: hunderttausende Objekte zeugen von der Geschichte des Landes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Die Sammlungen der brandenburgischen Museen sind unersetzliche Ankerpunkte gesellschaftlicher Identität und kollektiver Erinnerung. 

Museen haben die Aufgabe, dieses Kulturgut für kommende Generationen zu bewahren – eine Herausforderung, der sie sich jeden Tag aufs Neue stellen müssen. 

Der Schutz unseres kulturellen Erbes gewinnt angesichts zunehmender globaler Krisen an Dringlichkeit. Nicht nur Museen, sondern auch Archive, Bibliotheken und Denkmale sehen sich wachsenden Bedrohungen ausgesetzt. Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen, Hitzewellen oder Stürme nehmen zu und gefährden Sammlungen und historische Bausubstanz. Gleichzeitig zeigen bewaffnete Konflikte, wie schnell kulturelle Zeugnisse und deren digitale Dokumentation durch gezielte Zerstörung, Plünderung oder Cyberangriffe unwiederbringlich verloren gehen können. 

Präventive Maßnahmen zur Sicherung des kulturellen Erbes sind daher eine zentrale Aufgabe für Kulturerbeinstitutionen. Dazu gehört einerseits, auf einen möglichen Notfall vorbereitet zu sein und andererseits das Kulturgut nachhaltig vor dem langsamen Verfall zum Beispiel durch unsachgemäße Lagerung zu schützen.

Notfallvorsorge und Katastrophenschutz 

Präventive Konservierung


Rollcontainer mit Notfallmaterial bei einer Notfallübung in der Stiftung Park und Schloss Branitz

Bildrechte: Museumsverband Brandenburg, Alexander Sachse

Alexander Sachse

sachse@museen-brandenburg.de
Tel. 0331 / 23 27 914

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