Regionale Museumsnetzwerke in Brandenburg
Das Land Brandenburg besteht aus 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten.
Über die gesamte Fläche des Landes Brandenburg verteilt gibt es große und kleine, hauptamtlich und ehrenamtlich betriebene Museen. In den einzelnen Regionen sind die Museumslandschaften unterschiedlich stark aufgestellt. Drei Landkreise tragen Verbünde mit jeweils drei bis vier größeren Museen: Landkreis Elbe Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree. Dieses Modell stärkt die zusammengeschlossenen Museen und birgt viel Potenzial zur Vernetzung mit weiteren Partnern. Demgegenüber hält die Hälfte aller Landkreise am traditionellen Modell einzelner Museen in Kreisträgerschaft fest: Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Spree-Neiße und Teltow-Fläming. Ihre Museen sind klein bis mittelgroß. Die übrigen vier Landkreise übernehmen keine Verantwortung für Museen, finanzieren aber in Einzelfällen die Museumsarbeit auf vertraglicher oder projektbezogener Basis: Barnim, Dahme-Spreewald, Prignitz und Uckermark. In den kreisfreien Städten gibt es Stadtmuseen neben Museen unterschiedlicher Trägerschaften.
In den Landkreisen und Städten treffen sich die dort angesiedelten Museen zum Austausch, zur gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit und für gemeinsame Aktivitäten. Sie schaffen digitale Plattformen für ihre Sammlungen oder präsentieren Ausstellungen zu übergreifenden Themen. Manche Regionen organisieren auch museumspädagogische Angebote gemeinsam.
