• Agrar- und Forstmuseen
  • Freilichtmuseen
  • Gedenkstätten
  • Kunstmuseen
  • Literaturmuseen
  • Naturkundemuseen
  • Sakralmuseen
  • Schlossmuseen
  • Spezialmuseen
  • Stadt-, Regional- und Heimatmuseen
  • Technikmuseen
  • Museen im Aufbau

2026

Call for Papers zur Fachtagung "Die 1990er Jahre im Museum"

Der Museumsverband des Landes Brandenburg lädt Sie herzlich ein, sich mit einem Beitrag am Call for Papers zur Fachtagung „Die 1990er Jahre im Museum. Gesellschaftlicher Wandel im Spiegel und Rückspiegel der Museumsarbeit“ am 17. und 18. September 2026 in Frankfurt (Oder) zu beteiligen.

Die Transformationszeit nach 1989 war in Ostdeutschland eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, deren Auswirkungen bis heute nachwirken. Museen sind dabei nicht nur Orte der Auseinandersetzung mit dieser Zeit, sondern selbst Akteure und Zeitzeugen der tiefgreifenden Umbrüche. Ziel der Tagung ist es, beide Perspektiven miteinander zu verbinden, um Handlungsräume und Wirkungskräfte von Museen im gesellschaftlichen Wandel am Beispiel der 1990er-Jahre sichtbar zu machen und darauf aufbauend künftige Sammlungs- und Vermittlungsstrategien zu diskutieren

Der Call richtet sich an Museen und Gedenkstätten, Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. Gesucht werden Beiträge, die sich mit museumsspezifischen Annäherungen an die 1990er Jahre befassen, darunter Ausstellungen, Sammlungs- und Vermittlungskonzepte, Zeitzeugen- und Outreach-Formate sowie Forschungen zur Entwicklung von Museen und Museumslandschaften in dieser Zeit.

Wir bitten um die Zusendung einer kurzen Skizze Ihres Beitrags (ca. 1.000 Zeichen) bis zum 30. Januar 2026 an: info@museen-brandenburg.de

Aus den ausgewählten Einreichungen gehen sowohl ein Vortrag im Rahmen der Fachtagung als auch ein Beitrag für die begleitende Publikation hervor.

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.

2025

Neue Perspektiven im ländlichen Raum? Museen als Akteure!

Gemeinsame Fachtagung des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V. und des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
am 12.-13. Oktober 2025 in Perleberg

Der ländliche Raum steht vor vielfältigen Herausforderungen. Dazu gehören der demografische Wandel mit Abwanderung junger Menschen und Überalterung, die Sicherung von Daseinsvorsorge und Infrastruktur, der Verlust an wohnortnahen Bildungs- und Kulturangeboten sowie der Strukturwandel in Landwirtschaft, Handwerk und regionaler Wirtschaft. Hinzu kommen eingeschränkte Mobilität, digitale Ungleichheiten und die Notwendigkeit, nachhaltige Entwicklung mit Natur- und Klimaschutz zu verbinden. Gerade in diesen Transformationsprozessen sind Museen gefordert und zugleich prädestiniert, neue Rollen einzunehmen: Sie fungieren als kulturelle Ankerpunkte, stärken Identität und regionale Netzwerke, schaffen Räume für Teilhabe und Dialog und tragen dazu bei, die Vielfalt und Eigenart ländlicher Räume sichtbar zu machen.

Auf unserer Tagung möchten wir uns diesem Spannungsfeld widmen und herausarbeiten, wie Museen aktiv auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Wir wollen über wissenschaftliche Perspektiven, kulturpolitische Ansätze und regionale Praxisbeispiele miteinander ins Gespräch kommen. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten für Museen im ländlichen Raum aufzuzeigen und neue Impulse für ihre Rolle als kulturelle Gestalter zu entwickeln.

Hier finden Sie das vollständige Programm als PDF.

Programm


Sonntag, 12. Oktober 2025

10.00-10.30 Begrüßung

Dr. Steffen Stuth, Vorsitzender des Museumsverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Lars Schladitz, Vorstandsmitglied des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e. V.; Axel Schmidt, Bürgermeister der Rolandstadt Perleberg; Anja Bruhns, Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg
 

10.30-12.00 Panel I Ländliche Räume 

Moderation der Panels: Dr. Arne Lindemann, Geschäftsführer des Museumsverbands Brandenburg e.V. und Andrej Quade, Leiter der Landesfachstelle Museum Mecklenburg-Vorpommern

Ländliche Räume. Herausforderungen und Chancen für unsere Museen I Prof. Dr. Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg 

Kulturpolitik für ländliche Räume. Programmatiken und Desiderata I Christine Wingert, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft (Präsentation als PDF)

12.00-13.00 Mittagspause

13.00-14.30 Panel II Regionale Landschaftsvermittlung

Museen als Institute für Regionalentwicklung. Thesen zur Philosophie des kulturellen Ankerpunkts I Dr. Kenneth Anders, Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur (Präsentation als PDF)

Das Kulturlandbüro und seine #stubengeschichten aus Heimatstuben I David Adler, Kulturlandbüro (Präsentation als PDF)

14.30-15.00 Pause

15.00-17.00 Panel II Blick in die Regionen

Regionale Vernetzung, Förderkreis Prignitzer Museen (AT) I Anja Bruhns, Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg (Präsentation als PDF)

Weißt Du, was mir passiert ist...?! Generationsübergreifendes Erzählen in Kyritz I Susanne Lehmann, junges museum Kyritz (Präsentation als PDF)

Wo Kultur Wege findet: Der Museumspädagogische Dienst im Landkreis Dahme-Spreewald als Modell I Svenja Brummund und Nicole Marien, Museumspädagogischer Dienst im Landkreis. Dahme-Spreewald (Präsentation als PDF)

17.00-17.15 Zusammenfassung 

 

Ab 18.00 gemeinsamer Abendausklang

 

Montag, 13.10.2025

9.00-16 Uhr Exkursionstag mit den Stationen

  • Stadtmuseum Perleberg / Stadtführung Perleberg
     
  • Königsgrab von Seddin
     
  • Museumsfabrik Pritzwalk

 

Anmeldung

Fachtagung

Fachtagung

2024

Schritt für Schritt. Wege zur inklusiven Vermittlung im Museum

Fachtagung des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.
am 19.-20. September 2024 in Brandenburg an der Havel
Tagungsort: Kapelle St. Petri, Burgweg, 14467 Brandenburg an der Havel

Eine vielfältige und diverse Gesellschaft braucht barrierefreie und inklusive Museen. Keine Frage! Aber wie soll das gehen, wenn in den Museen die Ressourcen knapp und die Arbeitstage mit anderen Aufgaben gefüllt sind? Zusammen mit den bran denburgischen Museen hat sich der Museumsverband Brandenburg auf den Weg gemacht, den Ansprüchen von Barrierefreiheit und Inklusion ger echter zu werden. Unabhängig davon, wie groß ein Haus oder wie dünn die Personaldecke ist, ob sich das Museum im ländlichen oder urbanen Raum befindet. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung inklusiver Vermittlungsangebote. Schnell stellte sich heraus: Es ist möglich! Schritt für Schritt, untereinander vernetzt und im engen Austausch mit den Zielgruppen kann Inklusion in jedem Museum gelingen.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, auf unserer Fachtagung über die Praxis und die Chancen der inklusiven Vermittlung im Museum mit Museumsmacher*innen und Menschen mit Behinderung so wie Interessenverbänden in den Austausch zu kommen. Im Programm haben wir Beiträge zu beispielhaften Vermittlungsformaten und Ausstellungsprojekten aus Brandenburg und ganz Deutschland. Themen sind ebenso die touristische Vermarktung inklusiver Angebote sowie die Arbeit im Netzwerk und mit Fokusgruppen. In drei Workshops wird praxisnah vermittelt, wie man Tastmodelle herstellt, eine Audiodeskription schreibt oder in einem Selbsterfahrungskurs blind malt.

Für die Teilnahme wird vor Ort eine Tagungsgebühr in Höhe von 40 Euro erhoben.

Die Teilnahme ist auf 85 Personen begrenzt.

Wir freuen uns auf Sie. Machen wir gemeinsam Museen inklusiver!

Programm (barrierefreies PDF)

Programm (Word-Dokument)

Die Workshops zur Audiodeskription und den Tastbildern sind bereits ausgebucht!

Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Landesregierung für die Belange für Menschen mit Behinderungen, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und
des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Br andenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Brandenburg an der Havel.


2023

Zukunft Stadt Museum

Fachtagung des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.
am 21./22. September 2023 in Cottbus

Städte befinden sich im stetigen Wandel. Ihre Entwicklung orientiert sich dabei sowohl an den globalen Zukunftsthemen als auch an lokalen Transformationsprozessen und den Bedürfnissen der in ihnen lebenden Menschen. Klimagerechtes Bauen, Mobilität, Digitalität sind ebenso Themen wie diverse Stadtgesellschaften und der Umgang mit historischen Bauten. Mit unserem Tagungsort Cottbus haben wir einen Veranstaltungsort gewählt, der sich angesichts des Strukturwandels in der Lausitz gerade intensiv mit diesen Fragen beschäftigt.

Museen sind Dokumentare der Stadtentwicklung. Sie sammeln Zeugnisse des Wandels und erklären entlang historischer Linien die Gegenwart. Gleichzeitig sollten Museen Perspektiven für die Stadt der Zukunft und die damit verbundenen Herausforderungen skizzieren. Sie können Forum sein, Spielraum für Entwürfe und Ideen. Sie können selbst Pläne schmieden und damit Visionen der Stadt der Zukunft herausfordern.

Auf unserer Tagung möchten wir darüber diskutieren, welche Rolle Museen in gegenwärtigen und zukünftigen Prozessen der Stadtentwicklung spielen können. Ausgangspunkt für unsere Beschäftigung mit der Stadt ist das Projekt „Urban Authenticity“, in dem wir im Verbund mit brandenburgischen Museen  und dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung Erkner Wandlungsprozesse in Städten untersucht haben. Was sind die zentralen Fragen der Museen an die Stadt und wer ihre Partner bei der Suche nach Antworten? Welche Mittel und Formate besitzen Museen, um die Transformation der Städte und der Stadtgesellschaft aktiv zu begleiten, sowohl als Dokumentare als auch als Visionäre? Denn Städte der Zukunft brauchen Museen, die aktiv diese Zukunft mitgestalten.

Programm (PDF)

Die Tagung ist eine Kooperation des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e. V., des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung und der Stadt Cottbus.

 


2022

Internationale Fachtagung / Konferencja międzynarodowa

Displaced Collections
Verlagerung von Museumsgut im polnisch-deutschen Kulturraum als Folge des Zweiten Weltkriegs
Przemieszczenia zbiorów muzealnych na polsko-niemieckim obszarze kulturowym jako skutek II wojny światowej

Die Tagung widmet sich der Rekonstruktion von kriegsbedingten Verlagerungen oder Verlusten von Museumsgut in polnischen und deutschen Museen. Ausgehend von dem Rechercheprojekt „Verlustsache: Märkische Sammlungen“ will sie dazu beitragen, die Recherche nach Kriegsverlusten von Museen im deutsch-polnischen Kulturraum zu vernetzen. Die Tagung soll auch ermutigen, die Suche nach verschollenem Sammlungsgut nicht auf zugeben, sondern einschlägige Quellen zu sichern und zu veröffentlichen.

Konferencja poświęcona jest rekonstrukcji strat wojennych oraz przemieszczeniom zbiorów muzealnych w polskich i niemieckich muzeach spowodowanych działaniami wojennymi. Mając za punkt wyjścia projekt „Utracone zbiory brandenburskie” konferencja ma także na celu umiędzynarodowienie badań nad stratami muzealnymi na polsko-niemieckim obszarze kulturowym oraz zachęcenie do kontynuowania badań w tej dziedzinie, a także do zabezpieczania i publikacji materiałów źródłowych.

Veranstaltungsorte / Miejsca konferencji
Stadt- und Industriemuseum/
Muzeum Miasta i Przemysłu
Gasstraße 5, 03172 Guben,
www.museen-guben.de
Alte Färberei/Stara Farbiarnia,
Friedrich-Wilke-Platz, 03172 Guben

Für die Teilnahme wird vor Ort eine Tagungs gebühr in Höhe von 20 Euro erhoben.
Za udział w konferencji obowiązuje opłata w wysokości 20 €, którą można uiścić na miejscu.

Die Konferenz wird simultan übersetzt.
Konferencja będzie tłumaczona symultanicznie.

Programm / Program konferencji (PDF)

Anmeldung/Zgłoszenie udziału


2021

24. und 25. September 2021: Umbruch und Transformation. Neue Perspektiven für Industriekultur heute, Museumspark/Kulturhaus Rüdersdorf
Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg e.V.

Programm Umbruch und Transformation. Neue Perspektiven für Industriekultur heute, Kulturhaus Rüdersdorf (PDF)


2020

25./26. September 2020 Stadtpfarrkirche Müncheberg

Sammlungsverluste der Museen im Zweiten Weltkrieg: Perspektiven aktueller Forschung

Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg e.V.

Kriegsbedingte Sammlungsverluste von Museen wurden bis heute nur ansatzweise erforscht. Hinter prominenten Sammlungen, deren Schicksal zum Gegenstand großer Forschungsprojekte geworden ist, versinkt das verschollene Sachgut vieler Stadt- und Regionalmuseen im Schatten der Geschichte. Nur selten haben sie ihre kriegsbedingten Verluste dokumentiert oder publiziert.
Der brandenburgische Museumsverband hat sich vorgenommen, die Kriegsverluste märkischer Museen systematisch zu erforschen. Dazu verhilft eine während des Zweiten Weltkriegs angelegte und zu großen Teilen rekonstruierte Fotokartei mit Tausenden von Objektfotografien aus etwa 50 Museen der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg.
Um dieses Vorhaben mit ähnlich gelagerten Forschungen zu vernetzen, lädt der brandenburgische Museumsverband Kolleginnen und Kollegen aus Museen in Berlin-Brandenburg, anderen Bundesländern sowie aus Polen zu einer überregionalen Fachtagung ein. Vorgestellt werden sollen Forschungsvorhaben, -ansätze und -ergebnisse, die sich auf Abgabe, Auslagerung, Verschiebung, Zerstreuung und Zerstörung von Sammlungsgut im Zweiten Weltkrieg beziehen. Einen Schwerpunkt setzt die Tagung auf Museen in Berlin-Brandenburg, anderen ostdeutschen Bundesländern und in Polen.

Programm Fachtagung "Sammlungsverluste der Museen im Zweiten Weltkrieg: Perspektiven aktueller Forschung" (PDF)


2019

Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Globale Geschichte in lokalen Museen?
Objekten außereuropäischer Provenienz für Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen.


Cottbus, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
Besucherzentrum auf dem Gutshof
15.-16. November 2019

Der Umgang mit Objekten aus globalen, insbesondere kolonialen Kontexten in deutschen Museen wird gegenwärtig intensiv diskutiert. Auch in stadt- und regionalgeschichtlichen Museen befinden sich Sammlungsbestände, deren Provenienzen insgesamt in einem weiten Sinn in präkolonialen, kolonialen oder postkolonialen Kontexten wurzeln. Wie relevant sind diese Bestände für lokale Museen, wie können sie interpretiert und ausgestellt werden? Wie kann das auf sie bezogene Wissen veröffentlicht und vernetzt werden? Der brandenburgische Museumsverband lädt zu einer überregionalen Tagung ein, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen Dingen auch in kleineren Museen anzuregen. Vertreter*innen ethnologischer
Museen, des Deutschen Museumsbundes und des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste kommen ins Gespräch mit Leiter*innen und Mitarbeiter* innen von Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen.

Programm Fachtagung "Globale Geschichte in lokalen Museen?" (PDF)

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Für das Catering wird vor Ort ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10 Euro pro Tag erhoben.


2018

Halb Europa in Brandenburg - 400 Jahre Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges

7./8. September 2018, Tagung im Museum des Dreißigjährigen Krieges Wittstock

Organisation: Museum des Dreißigjährigen Krieges, Wittstock an der Dosse und die Professur für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg

Programm (PDF)

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Mehr Informationen