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Weiterbildung: Museen führen in herausfordernden Zeiten

Die Personalsituation in den brandenburgischen Museen ist geprägt durch kleine Teams und eingeschränkte finanzielle Spielräume – eine Lage, die sich durch die angespannte Situation öffentlicher Haushalte weiter verschärft. Hinzu kommen Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen politischen Rahmenbedingungen. Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sie in diesem Umfeld den Arbeitsalltag stabilisieren, Zuversicht aufrechterhalten und zugleich Entwicklungsschritte für ihre Einrichtung einleiten können. Der Workshop bietet kompakte Führungsimpulse und einen geschützten Raum für kollegialen Austausch. Mit Konzepten wie der Unterscheidung von Problemen, Restriktionen und Dilemmata sowie dem Effectuation-Ansatz – der den Blick auf vorhandene Ressourcen und Möglichkeiten richtet – entwickeln die Teilnehmenden anhand eigener Praxisfälle konkrete nächste Schritte für ihre Führungsarbeit.

Programm

ab 9.30 Uhr Anmeldung und Ankommen

10.00 Uhr - Begrüßung

Vormittag – Raum für Austausch und Entlastung: Was beschäftigt uns gerade? Was ist herausfordernd, was gelingt? Die moderierte Einstiegsrunde gibt Raum für Reflexion und das Erkennen gemeinsamer Themen.

Impulse: Probleme, Restriktionen und Dilemmata unterscheiden – Viele Führungssituationen fühlen sich belastend an, weil sie als lösbare Probleme behandelt werden, obwohl sie in Wirklichkeit Restriktionen oder echte Dilemmata darstellen. Diese Unterscheidung eröffnet neue Handlungsspielräume – und entlastet.

ca. 12.30–13.30 Uhr – Mittagspause

Nachmittag – Effectuation und Arbeit an konkreten Fällen: Statt an fehlenden Mitteln zu scheitern, richtet der Effectuation-Ansatz den Blick auf das, was bereits vorhanden ist. In moderierten Kleingruppen arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Praxisfällen und entwickeln umsetzbare nächste Schritte.

Abschluss und Ausblick: Was nehmen wir mit?

17:00 Uhr – Ende

Referent*innen

Prof. Dr. Martin Zierold

Martin Zierold ist Professor für Kultur- und Medienmanagement am Institut für Kultur- und
Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 2017 bis 2025
hatte er dort die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung inne, bevor
die Professur von der Hochschule verstetigt wurde. Von 2019 bis 2025 leitete er das Institut
über zwei Amtszeiten. Zuvor war er Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft
an der Karlshochschule International University in Karlsruhe und Wissenschaftlicher
Geschäftsführer des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der
Universität Gießen. Von 2006 bis 2007 arbeitete er als Pressesprecher des Tonkünstler-
Orchesters und des Musikfestivals Grafenegg in Österreich.

Er arbeitet zudem als freier Coach und Organisationsberater für Kulturinstitutionen,
Hochschulen und Stiftungen. Er ist Initiator des „Cultural Leadership Stipendienprogramms"
und seit 2020 Gastgeber des Podcasts „Wie geht's? Kultur in Zeiten der Veränderung", in
dem er in über 100 Gesprächen über Kultur und Gesellschaft in Zeiten des Wandels
reflektiert. Martin Zierold ist u.a. Mitglied des Vorstands der Kulturpolitischen Gesellschaft,
Mitglied des Kuratoriums des KAIROS-Preises der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und Mitglied
im Beirat „Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen" der Deutschen UNESCO-Kommission.
Für eine Übersicht seiner Publikationen und weiterer Aktivitäten siehe www.martinzierold.de.


  • Termin: 23.03.2026 | 10:00-17:00
  • Weiterbildung
  • Veranstalter: Museumsverband Brandenburg
  • Veranstaltungsort: Museum Eberswalde
  • Preis: 30,00 / Nicht-Mitglieder 50,00
  • Referent*innen: Prof. Dr. Martin Zierold
  • Teilnehmer*innen: 15
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