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2022

Internationale Fachtagung / Konferencja międzynarodowa

Displaced Collections
Verlagerung von Museumsgut im polnisch-deutschen Kulturraum als Folge des Zweiten Weltkriegs
Przemieszczenia zbiorów muzealnych na polsko-niemieckim obszarze kulturowym jako skutek II wojny światowej

Die Tagung widmet sich der Rekonstruktion von kriegsbedingten Verlagerungen oder Verlusten von Museumsgut in polnischen und deutschen Museen. Ausgehend von dem Rechercheprojekt „Verlustsache: Märkische Sammlungen“ will sie dazu beitragen, die Recherche nach Kriegsverlusten von Museen im deutsch-polnischen Kulturraum zu vernetzen. Die Tagung soll auch ermutigen, die Suche nach verschollenem Sammlungsgut nicht auf zugeben, sondern einschlägige Quellen zu sichern und zu veröffentlichen.

Konferencja poświęcona jest rekonstrukcji strat wojennych oraz przemieszczeniom zbiorów muzealnych w polskich i niemieckich muzeach spowodowanych działaniami wojennymi. Mając za punkt wyjścia projekt „Utracone zbiory brandenburskie” konferencja ma także na celu umiędzynarodowienie badań nad stratami muzealnymi na polsko-niemieckim obszarze kulturowym oraz zachęcenie do kontynuowania badań w tej dziedzinie, a także do zabezpieczania i publikacji materiałów źródłowych.

Veranstaltungsorte / Miejsca konferencji
Stadt- und Industriemuseum/
Muzeum Miasta i Przemysłu
Gasstraße 5, 03172 Guben,
www.museen-guben.de
Alte Färberei/Stara Farbiarnia,
Friedrich-Wilke-Platz, 03172 Guben

Für die Teilnahme wird vor Ort eine Tagungs gebühr in Höhe von 20 Euro erhoben.
Za udział w konferencji obowiązuje opłata w wysokości 20 €, którą można uiścić na miejscu.

Die Konferenz wird simultan übersetzt.
Konferencja będzie tłumaczona symultanicznie.

Programm / Program konferencji (PDF)

Anmeldung/Zgłoszenie udziału

Fachtagung

Fachtagung

2021

24. und 25. September 2021: Umbruch und Transformation. Neue Perspektiven für Industriekultur heute, Museumspark/Kulturhaus Rüdersdorf
Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg e.V.

Programm Umbruch und Transformation. Neue Perspektiven für Industriekultur heute, Kulturhaus Rüdersdorf (PDF)


2020

25./26. September 2020 Stadtpfarrkirche Müncheberg

Sammlungsverluste der Museen im Zweiten Weltkrieg: Perspektiven aktueller Forschung

Anmeldung: Die Tagung ist ausgebucht!

Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg e.V.

Kriegsbedingte Sammlungsverluste von Museen wurden bis heute nur ansatzweise erforscht. Hinter prominenten Sammlungen, deren Schicksal zum Gegenstand großer Forschungsprojekte geworden ist, versinkt das verschollene Sachgut vieler Stadt- und Regionalmuseen im Schatten der Geschichte. Nur selten haben sie ihre kriegsbedingten Verluste dokumentiert oder publiziert.
Der brandenburgische Museumsverband hat sich vorgenommen, die Kriegsverluste märkischer Museen systematisch zu erforschen. Dazu verhilft eine während des Zweiten Weltkriegs angelegte und zu großen Teilen rekonstruierte Fotokartei mit Tausenden von Objektfotografien aus etwa 50 Museen der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg.
Um dieses Vorhaben mit ähnlich gelagerten Forschungen zu vernetzen, lädt der brandenburgische Museumsverband Kolleginnen und Kollegen aus Museen in Berlin-Brandenburg, anderen Bundesländern sowie aus Polen zu einer überregionalen Fachtagung ein. Vorgestellt werden sollen Forschungsvorhaben, -ansätze und -ergebnisse, die sich auf Abgabe, Auslagerung, Verschiebung, Zerstreuung und Zerstörung von Sammlungsgut im Zweiten Weltkrieg beziehen. Einen Schwerpunkt setzt die Tagung auf Museen in Berlin-Brandenburg, anderen ostdeutschen Bundesländern und in Polen.

Programm Fachtagung "Sammlungsverluste der Museen im Zweiten Weltkrieg: Perspektiven aktueller Forschung" (PDF)


2019


Überregionale Fachtagung des Museumsverbandes Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Globale Geschichte in lokalen Museen?
Objekten außereuropäischer Provenienz für Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen.


Cottbus, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
Besucherzentrum auf dem Gutshof
15.-16. November 2019

Der Umgang mit Objekten aus globalen, insbesondere kolonialen Kontexten in deutschen Museen wird gegenwärtig intensiv diskutiert. Auch in stadt- und regionalgeschichtlichen Museen befinden sich Sammlungsbestände, deren Provenienzen insgesamt in einem weiten Sinn in präkolonialen, kolonialen oder postkolonialen Kontexten wurzeln. Wie relevant sind diese Bestände für lokale Museen, wie können sie interpretiert und ausgestellt werden? Wie kann das auf sie bezogene Wissen veröffentlicht und vernetzt werden? Der brandenburgische Museumsverband lädt zu einer überregionalen Tagung ein, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen Dingen auch in kleineren Museen anzuregen. Vertreter*innen ethnologischer
Museen, des Deutschen Museumsbundes und des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste kommen ins Gespräch mit Leiter*innen und Mitarbeiter* innen von Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen.


Programm

Programm Fachtagung "Globale Geschichte in lokalen Museen?" (PDF)

Freitag, 15. 11. 2019
10 UhrBegrüßung

Gert Streidt, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Maja Peers-Oeljeschläger, Museum Neuruppin, Vorstandssprecherin des Museumsverbandes
Brandenburg e. V.
10.30  Wertkonflikte und Widersprüche. Vom Umgang mit sensiblen Objekten
Eva Raabe, Weltkulturen Museum Frankfurt a. M.
11.00Perspektiven, Diskussionen und Forderungen. Der Leitfaden zum Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten
Anne Wesche, Deutscher Museumsbund
11.30Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Fördermöglichkeiten und Forschungsthemen am neuen Fachbereich des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Sarah Fründt, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
12.00Pause
 Blicke auf die „Anderen“
13.00Fürst Pücklers Orient
Simone Neuhäuser, Silke Kreibich, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
13.30„Fürst Pückler: ein Europäer in Branitz“
Führung durch die neue Dauerausstellung
15.00„Der Orient ist seine Welt“. Zur Auseinandersetzung des Malers Wilhelm Gentz mit dem Nahen und Mittleren Osten
Regelind Heimann, Aumühle
15.30Kaffeepause
16.00Aus weiter Welt
 Tropenpflanzer Hauser in „Deutsch-Neuguinea“
Birgit Klitzke, Museum Eberswalde

Kolonialarzt Dr. Ipscher in Kamerun
Katharina-A. Zimmermann, Wegemuseum Wusterhausen/Dosse
17.00Stimmen und Töne
 Die Mittel- und Südamerika-Sammlung Houwald
Corinna Junker, Museum Schloss Lübben

„Die Musik hier ist ueberaus reich.“ Die Bestände des Berliner Phonogramm-Archivs
Albrecht Wiedmann, Abteilung Medien / Ethnologisches Museum Berlin
  
Sonnabend, 16. 11. 2019
9.30Provenienzforschung im regionalen Netzwerk
 Erfassung ethnographischer Gegenstände in schleswig-holsteinischen Museen
Claudia Kalka, Museumsverbund Nordfriesland

Außereuropäische Objekte in kleinen Häusern Südniedersachsens
Christian Riemenschneider, Landschaftsverband Südniedersachsen
10.30Kaffeepause
11.00Präsentation auf Augenhöhe
 „Die weite Welt in brandenburgischen Museen“. Eine digitale Ausstellung
Arne Lindemann, Museumsverband Brandenburg und Joshua Enslin, museum-digital

Labor- und Werkstattausstellungen. Der Weg aus der Krise ethnologischer Sammlungen?
Kevin Breß, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen
12.30-13.00 Abschlussdiskussion

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Für das Catering wird vor Ort ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10 Euro pro Tag erhoben.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über das folgende Online-Formular oder mit dem Anmeldebogen per Fax 03 31 / 232 79 20 oder E-Mail lindemann@museen-brandenburg.de an.

Anmeldebogen (PDF)

 


2018


Halb Europa in Brandenburg - 400 Jahre Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges

7./8. September 2018, Tagung im Museum des Dreißigjährigen Krieges Wittstock

Organisation: Museum des Dreißigjährigen Krieges, Wittstock an der Dosse und die Professur für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg

Programm (PDF)

Anmeldung unter: kreismuseen.alte.bischofsburg@opr.de

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