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Nach dem Krieg verlorene Stücke

1945 war das Ende vom Zweiten Weltkrieg.
Es gab viele Bomben in Deutschland.
Viele Museen sind kaputt·gegangen.
Vor allem in Brandenburg.

Kurz vor dem Ende vom Krieg
wurden Sammlungen in andere Museen gebracht.
Um sie zu retten.

Kolloquium zur Übergabe des „Gesamtkatalogs der Märkischen Heimatmuseen“

am 21.07.2023, 15-17 Uhr im Brandenburgischen Landeshauptarchiv, Am Mühlenberg 3, 14476 Potsdam, Konferenzraum.

Programm


Die Sammlungen zurück·zu·bringen
war später sehr schwer.
Es dauerte viele Jahre.

Vieles ist immer noch nicht fertig.
Weil Deutschland geteilt war.
In Ost·deutschland und West·deutschland.

Stücke im Osten von Deutschland
kamen oft nach Polen.
Oder nach Russland.

Stücke im Westen von Deutschland
kamen oft in andere Museen.
Weil die ursprünglichen Museen kaputt waren.

Die Sammlungen sind nicht zusammen geblieben.
Stücke wurden in verschiedene Museen gebracht.

Weil so viele Sammlungen kaputt sind
können die Menschen nicht mehr sehen:
Wie haben wir früher gelebt.

Das Bild zeigt:
Wie viele alte Stücke
haben Museen aus Brandenburg verloren.

Wegen dem Krieg.
Eine große farbige Fläche bedeutet:
viele Stücke.

Im Krieg verlorene Stücke

Ein Projekt vom Museums·verband Brandenburg.
Von 2020 bis 2022.

Der Museums·verband will den Museen in Brandenburg helfen:

  • Herausfinden welche Stücke fehlen.
  • Versuchen diese Stücke zurück·zu·bekommen.

Der Museums·verband möchte auch Museen helfen
die früher zu Brandenburg gehörten.
Aber heute zu Polen gehören.

Das kann der Museums·verband machen
weil Kartei·karten gefunden wurden.
Die Karten heißen:
"Gesamt·katalog märkischer Heimat·museen".
Es sind 4000 Karten.
Darauf sind Fotos von Stücken.
Und Fotos von Museen
vor dem Ende vom Krieg.

So weiß man:
Welches Museum hatte welche Stücke.

Die Karten sind über Museen in:

  • Potsdam
  • Frankfurt Oder

Dieses Projekt dauert 2 Jahre.
Danach veröffentlichen wir den Katalog.
Mit Text und Bildern.
Man kann dann alles durch·suchen.

Wir vergleichen den Katalog auch
mit dem Bestand von Museen heute.
So sieht man: was fehlt.

Die Liste der fehlenden Stücke
kommt ins Internet.
Auf www.lostart.de.

Wir hoffen:
Museen nutzen die Liste
um ihre eigenen Stücke zu prüfen.
Wir möchten:
Herkunfts·forschung soll immer eine Aufgabe von Museen sein.

Das Projekt bekommt Geld
von der Staats·ministerin für Kultur und Medien.
Und vom Kultur·ministierum Brandenburg.

 

 

 

Das Bild zeigt:
Eine Kartei·karte
von vorn und von hinten.
Die Karte kommt aus
dem Museum in Prenzlau.

 

 

Das Bild zeigt:
Links
eine Liste mit Fotos aus
dem Museum Schwedt.

Rechts
eine  Kartei·karte.
Die Karte zeigt ein Foto
mit einer Ausstellung.
Das Foto ist von 1937.

 

 

Das erste Bild zeigt:
Zwei Oster·eier
aus dem Museum Beelitz.

Das zweite Bild zeigt:
Einen alten Topf
aus dem Museum Nauen.

Das dritte Bild zeigt:
Anna Selbdritt.
aus dem Museum Müncheberg.
Anna Selbdritt ist eine Figur der heiligen Anna.
Man sieht auch ihre Tochter Maria und
das Jesus·kind.

Das vierte Bild zeigt:
Eine Ausstellung in Frankfurt Oder.
Das Foto ist von 1937.

 

Kontakt

Dr. Arne Lindemann

lindemann@museen-brandenburg.de

Tel. 0331 / 23 27 912

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