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AG Brandenburgische Museen digital

Was bedeutet Digitalisierung für das Tagesgeschäft eines Museums? Wie kann eine digitale Strategie aussehen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, was ist „Hype“? Wie können Museen in diesem Bereich zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken? Um den Austausch der brandenburgischen Museen zu diesen und andere Fragen rund um die Digitalisierung zu intensivieren, initiiert der Museumsverband eine "AG Brandenburgische Museen digital". Geplant ist, dass sich die AG zweimal im Jahr trifft. Ein stetiger Informationsaustausch wird über einen E-Mailverteiler und den Blog von museum-digital etabliert. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Museen, die sich bereits aktiv mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder aber auch diesen Bereich zukünftig angehen bzw. stärker ausbauen wollen.

Das 3. Treffen der AG findet am 5. Oktober 2020 im Wegemuseum Wusterhausen zum Thema "Digitale Objektdaten effektiv erfassen" statt.

Die digitale Objekterfassung ist ein vielschichter Prozess: es müssen am Objekt Daten zur kultur- oder naturgeschichtlichen Einordnung und dem konservatorischen Zustand abgenommen und digital erfasst werden, inkl. der Herstellung digitaler Objektfotos; schriftliche Inventare aus verschiedenen Zeiten müssen parallel gesichtet und ausgewertet werden; im besten Fall besteht eine Kommunikation zwischen Depot und Objektdatenbank, um Standort des Objekts und Klimadaten des Depots zu registrieren. Unterliegt diese Erfassungsarbeit nicht einem möglichst optimalen Workflow, sind Zeit- und Arbeitskraftverlust, unsaubere Daten und damit zukünftiger Mehraufwand oft vorprogrammiert. Angeregt durch ein Praxisbeispiel und zwei Projektideen soll das AG Treffen die Möglichkeit für Diskussion und Austausch zur digitalen Objektdatenerfassung geben. Das Deutsches Optisches Museum Jena setzt sich seit einiger Zeit konzeptionell und in der Praxis mit Fragen zu diesen Themen auseinander. Dieser Prozess wird von Stefan Lux begleitet, der uns über die Herausforderungen und Lösungsansätze berichten wird. Der Museumsverband möchte mit seiner Projektidee des Digi-Mobils auch brandenburgische Museen besser in die Lage versetzen, Objektdaten koordiniert und effektiv zu erfassen. Und in Wusterhausen ist ein Modellprojekt für ein "digitales Depot für alle" in die konzeptionelle Phase eingetreten. Beide Projekt werden vor- und zur Diskussion gestellt.

Programm des 3. Treffens der AG Brandenburgische Museen digital, 5. Oktober 2020

Wegemuseum Wusterhausen, Am Markt 3, 16868 Wusterhausen/Dosse, Tel. (033979) 877-60, www.wegemuseum.de

10.00-10.15 Uhr
Begrüßung I Katharina-A. Zimmermann, Wegemuseum Wusterhausen; Arne Lindemann, Museumsverband Brandenburg

10.15-11.00 Uhr
Ziele, Vorgehen und Herausforderungen bei der Datenschnellerfassung im Deutschen Optischen Museum Jena I Stefan Lux , Deutsches Optisches Museum Jena

11.00-12.00 Uhr
Ein Depot für alle - Das Konzept zur Entwicklung eines digitalen Depots für das Wegemuseum Wusterhausen I Katharina-A. Zimmermann, Wegemuseum Wusterhausen

12.00-13.00
Mittagspause (Selbstversorgung)

13.00- ca. 15.00 Uhr
Das Digi-Mobil. Effektiv Daten sammeln im und für das Museumsdepot. Diskussion zu einer Projektidee des Museumsverbands Brandenburg I Arne Lindemann, Museumsverband Brandenburg

 

Anmeldung

Weiterbildung

Anmeldung

 

Veranstaltungsarchiv

Das 2. Treffen der AG fand am 2. September 2019 im Ofen- und Keramikmuseum Velten zum Thema Soziale Medien statt.

Einen kurzen Bericht zum AG Treffen finden Sie in unserem Blog.

Das Programm:

Zu Beginn des Treffens wird Ulf Preuß von der Koordinierungsstelle Brandenburg digital das jährlich ausgelobte Förderprogramm des MWFK "Digitalisierung des Kulturerbes" und dessen Antragsmodalitäten vorstellen und erläutern. Am 31. Oktober 2019 endet die Antragsfrist für Digitalisierungsprojekte für das Jahr 2020. Daher bietet sich hier die Gelegenheit, noch einmal offene Fragen zu geplanten Projektanträgen zu klären. Das Hauptthema des Treffens sind die sozialen Netzwerke und welche Chancen diese Museen bieten. Angeregt durch kurze Praxisbeispiele wollen wir Erfahrungen bezüglich der Arbeit mit sozialen Netzwerken austauschen und uns überlegen, wie die Museen hier ggf. gemeinsam kooperieren können.

Kontakt

Arne Lindemann
lindemann@museen-brandenburg.de
Tel. 0331 / 23 27 911

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