Ausstellung: „Einsteins Sommer-Idyll in Caputh”
Albert Einsteins „Sommeridyll” in Caputh ist das einzige Haus, das der weltberühmte Physiker sich jemals bauen läßt. Nach seinem 50. Geburtstag erwirbt Einstein 1929 ein Grundstück am Waldrand für den Bau eines Holzhauses mit weitem Blick über die Havellandschaft.
Der 28jährige Architekt Konrad Wachsmann setzt die Wünsche des Ehepaares Elsa und Albert Einstein geschickt in einen Entwurf um, mit dem es ihm gelingt, den Auftrag seines Lebens zu erhalten. Das schlichte Holzhaus wird von der Firma Christoph & Unmack in Niesky innerhalb weniger Tage errichtet.
Hier in Caputh findet Einstein Ruhe für seine Arbeit. Seinen Sohn Eduard lädt er ein mit dem Vierzeiler:
„ Sei ein gutes faules Tier
Streck alle Viere weit von Dir.
Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt
Und auf Papa, wenn Dirs gefällt.”