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Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloss Branitz

Hermann Fürst von Pückler-Muskau lebte von 1785 bis 1871. Er war einer der größten europäischen Gartenkünstler, Dandy, Frauenheld, erfolgreicher Reiseschriftsteller, geistreicher Gesellschafter, Liebhaber auserlesener Speisen und Namensgeber für ein Speiseeis.

Der Branitzer Park – 600 Hektar Gartenkunst
Als über 60-Jähriger legte der Fürst in Branitz einen Landschaftspark nach englischem Vorbild an. Für sein »Meisterwerk«, verwandelte er die »Wüste« der alten Besitzung Branitz in eine »Oase«. Für seine dreidimensionale »Bildergalerie« setzte er Pyramiden in den Lausitzer Sand, formte Hügel und Wasserläufe, pflanzte unzählige Bäume und Sträucher und bezog Skulpturen und Architektur in die Gestaltung ein.

Entdeckungen im Park
Neben den Pyramiden ist auch der Hermannsberg, die höchste Erhebung im Park, eine künstliche Anschüttung. Entdecken Sie bei einem Parkspaziergang auch die Wolfsschlucht, den »Vergrabenen Bauern«, die Eisgruben, einen Fischbalkon nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, eine Spiegel-Kugel, ein »Gotisches Fenster« aus Bäumen, die Mondberge, den Rosenhügel und einmerkwürdiges Hundegrab.

Das Schloss
Der spätbarocke Bau ist aufwendig restauriert und spiegelt das ungewöhnliche Leben des Fürsten Pückler wider. Besonders sehenswert sind die einzigartigen Orienträume, die Bibliothek mit den wertvollen Buchbeständen, der Musiksaal und das stilvolle Speisezimmer. Außerdem bietet das Schloss verschiedene Ausstellung und es beherbergt die Kunstsammlung mit Werken des Malers Carl Blechen (1798–1840).

Marstall
Bemerkenswerter Bau im Tudorstil. Die für einen Stall üppige Ausstattung offenbart Pücklers Verhältnis zu edlen Pferden. Neben Sonderausstellungen werden auch Veranstaltungen im Marstallhof angeboten.

Historische Schlossgärtnerei
Eindrucksvolles Ensemble mit: Oberhaus (Orangerie), Blauem Haus, Ananashaus und Kuppelhaus mit Goldener Ananas als Bekrönung. Die hier gezogenen Ananasfrüchte waren ein begehrter »Geschenkartikel« des Fürsten Pückler. In den Außenanlagen ist ein Staudengarten als Schauanlage angelegt. Sonderausstellungen und Veranstaltungen sind zusätzliche Anziehungspunkte.

Gutshof
Der Gutshof ist das »Eingangstor« zum international bedeutsamen Branitzer Gartenkunstwerk. Im Besucherzentrum befinden sich Serviceeinrichtungen, ein Museumsladen, Veranstaltungsräume und eine Ausstellung. Hier gibt es günstige Verbundkarten für alle Einrichtungen der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.

Adresse

Stiftung Fürst-Pückler-Museum
Kastanienallee 11
03042 Cottbus
 
Telefon: (03 55) 751 51 50
Fax: (03 55) 751 52 30

info(at)pueckler-museum.de

www.pueckler-museum.de

Öffnungszeiten

April bis Oktober
Schloss und Marstall
täglich:
10–18 Uhr

November bis März
Schloss      
Dienstag bis Sonntag:
11–17 Uhr

Marstall geschlossen

Eintrittspreise

Schloss 
Erwachsene
Ermäßigt 


5,50 €
4 €

bis 12 Jahre

frei

 

Jahreskarte
Erwachsene
Ermäßigt


50 €
40 €

 

Marstall
Erwachsene
Ermäßigt


3,50 €
2,50 €

 

Führungen
Schloss
oder Park

20 €

Erwachsene
Ermäßigt

2,50 €
1,50 €

 

Führungen durch Schloss und
Park nach Anmeldung

 

Verbundkarten

für die Objekte Schloss,
Gutshof, Marstall

Verbundkarte I
(2 Objekte)

8 €

Ermäßigt

5 €

Verbundkarte II
(3 Objekte)

10 €

Ermäßigt

7 €