Hermann Fürst von Pückler-Muskau lebte von 1785 bis 1871. Er war einer der größten europäischen Gartenkünstler, Dandy, Frauenheld, erfolgreicher Reiseschriftsteller, geistreicher Gesellschafter, Liebhaber auserlesener Speisen und Namensgeber für ein Speiseeis.
Der Branitzer Park – 600 ha Gartenkunst
Als über 60-jähriger legte der Fürst in Branitz einen Landschaftspark nach englischem Vorbild an. Für sein »Meisterwerk«, verwandelte er die»Wüste« der alten Besitzung Branitz in eine »Oase«. Für seine dreidimensionale »Bildergalerie« setzte er Pyramiden in den Lausitzer Sand, formte Hügel und Wasserläufe, pflanzte unzählige Bäume und Sträucher und bezog Skulpturen und Architektur in die Gestaltung ein.
Entdeckungen im Park
Neben den Pyramiden ist auch der Hermannsberg, die höchste Erhebung im Park, eine künstliche Anschüttung. Entdecken Sie bei einem Parkspaziergang auch die Wolfsschlucht, den »Vergrabenen Bauern«, die Eisgruben, einen Fischbalkon nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, eine Spiegel-Kugel, ein »Gotisches Fenster« aus Bäumen, die Mondberge, den Rosenhügel und einmerkwürdiges Hundegrab.