Zum Kennen lernen der Tierwelt des Landes Brandenburg laden die Ausstellungen des Naturkundemuseums Potsdam ein. Als einziges Naturkundemuseum im Land Brandenburg mit ständiger Ausstellungspräsens, zeigt es Ausstellungen zu aktuellen Themen aus Natur und Umwelt. Die Ausstellungen „Tierwelt Brandenburgs Artenvielfalt einst und heute“, „Tiere im Garten“ und das Schauaquarium „Fische Brandenburgs“ geben einen Einblick in die Artenvielfalt der Tierwelt Brandenburgs. Die Ausstellung „In der Spur des Menschen – biologische Invasionen“ thematisiert das globale Problem der biologischen Invasion in der Tier- und Pflanzenwelt an zahlreichen Beispielen. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch/englisch).
In seinen Sammlungen hat das Naturkundemuseum über 250 000 Objekte zur Naturausstattung des Landes Brandenburg zusammengetragen. Sie sind Grundlage naturwissenschaftlicher Forschungen zur Veränderung der Biodiversität in Brandenburg.
Das Naturkundemuseum befindet sich im ehemaligen „Ständehaus der Zauche“. Das Gebäude wurde 1770 nach Plänen von Gottfried Christian Unger erbaut und gehört zu einem Ensemble architektonischer Kleinode in der Breiten Straße. Das Haus ist ein Musterbeispiel für die kulturelle Nutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes. Es hat seit 2005 seinen barocken Vorgarten wieder. Seit 2010 nutzt es die „Kaserne“, das Nachbargebäude, als Funktionsgebäude mit Büros, Sammlungsmagazinen und Präparationswerkstatt.
Besonders für Kinder und Jugendliche werden nach telefonischer Anmeldung Führungen und Veranstaltungen zu Themen aus Natur und Umwelt durchgeführt.