Ursprünglich sollte um 1890 an den Glockenturm der Gemeinde eine Kapelle angebaut werden, die aber so misslang, dass sie nur noch als Spritzenhaus verwendet werden konnte. Später diente sie als Abstellraum.
Der Heimatverein Grünewalde sanierte mit Fördermitteln diese Räumlichkeit und eröffnete am 4. Oktober 1997 die Heimatstube. In den Anfangsjahren wurden Ausstellungen mit wechselnden Inhalten gezeigt: „Spielzeug aus Omas Zeiten“, „Mineralien und Fossilien“, „Bäuerliche Handwerkstechniken“ u. a.).
Nachdem die Schule Grünewalde schließen musste, wurde die Idee verwirklicht, die Erinnerung an über 300 Jahre Lehr- und Lerntätigkeit im Ort lebendig zu erhalten. Unter der Thematik „ Unsere Schule – unsere Schulzeit“ werden Ansichten der verschiedenen Schulgebäude des Ortes, Klassenfotos ab 1891 („Ahnengalerie“), Modelle aus dem Biologieunterricht, alte Schulmöbel, Landkarten, Lehrbücher aus der Kaiserzeit bis zur Gegenwart, Zeugnishefte, Poesiealben u.a.m. aus vielen Jahrzehnten gezeigt.