Das Museum führt am authentischen Ort in die Industriekultur der Glasherstellung ein. Im schönsten Glasmacherort Deutschlands gelegen, empfängt die Einrichtung ihre Gäste in einem Industriebau von 1861.
Das „Museum in der Neuen Hütte“ beleuchtet die allgemeine Glasgeschichte und die spezielle Betriebschronik des Baruther Standortes, der auf das Jahr 1716 zurück geht. Im Zeitalter der Weltausstellung produzierte die „Solms’sche Glasfabrik“ jährlich 1 Millionen Lampenschirme und 3 Millionen Lampenzylinder. Am Museumsofen wird die handwerkliche Tradition erhalten. Gäste können selbst eine Glaskugel blasen.
Die Abteilung „Burger-Ausstellung“ widmet sich Leben und Werk des in Glashütte geborenen Glasbläsers und Erfinders der Thermosflasche, Reinhold Burger. Mit seinen Verweisen auf die Medizintechnik - Röntgenapparate, Vakuumtechnik und ist das Themenalphabet der Ausstellung eine Einführung in die Beziehungsgeschichte zwischen Glas und Wissenschaft.
Das Museumsdorf Baruther Glashütte bietet darüber hinaus zahlreiche Manufakturbetriebe und Läden, Gastronomie, Badeteich sowie Übernachtungsmöglichkeiten.