Das Museum Viadrina ist das größte kulturhistorische Museum Ostbrandenburgs, das seinen Hauptsitz im Junkerhaus, einem faszinierenden überregionalen Baudenkmal, hat.
Auf mittelalterlichen Kellergewölben ruhend, war das Gebäude ehemals Wohnsitz für die Prinzen des brandenburgischen Herrscherhauses und weiterer adliger Jünglinge, während ihrer Studienzeit an der ersten brandenburgischen Landesuniversität.
Mit dem barocken Umbau am Ende des 17. Jahrhunderts erhielt es einen stadtschlossähnlichen Charakter und war nun das Kurfürstliche bzw. Königliche Haus. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wechselten private und behördliche Nutzungen. 1957 bezog das Museum die ersten zwei Räume im Junkerhaus. Umfangreiche Sanierungsarbeiten, die mit einem sehr hohen denkmalpflegerischen Anspruch durchgeführt worden sind, fanden 2003/2004 ihren Abschluss.